Fragen & Antworten

Wie funktioniert das Kartenlegen, und wer lässt sich die Karten legen?

 

Ich erlebe es immer wieder, dass viele Menschen an das Kartenlegen glauben: Von Alt bis Jung, Banker/innen, Manager/innen, Kosmetiker/innen, Bankangestellte, Verkäufer/innen, Künstler/innen etc. - aus den unterschiedlichsten Gesellschaftsschichten und Berufsständen. Die Psychologie behauptet, dass das Kartenlegen deshalb funktioniere, weil Ratsuchende nach einem Besuch bei der Kartenlegerin oder dem Kartenleger, eine Art 'Self Fulfilling Prophecy' manifestieren. Mediale Menschen hingegen erklären dieses Phänomen so: Dass alle Menschen eine Art Schicksalsbuch in sich tragen. Menschen, die uns begegnen, Begebenheiten, Umstände - all das, tragen wir als Antworten in uns. Gleich nach unserer Geburt werden wir in ein Labyrinth geführt, deren Wegkarte wir bereits in uns tragen. Damit wir uns als Menschen weiterentwickeln können, haben wir selbst keinen Zugriff darauf. Ein Kartenleger, eine Kartenlegerin tut praktisch nichts anderes, als Tarotkarten oder sonstige Instrumente zu benutzen, um Antworten, die Ratsuchende bereits in sich tragen, damit widerzuspiegeln.

 

Im Grunde sollen wir im Leben schon selbst herausfinden, wo es Richtung Ziel geht, und wo wir immer wieder in einer Sackgasse enden. Doch ein medial befähigter Mensch, der die Sprache, der in uns verankerten Weg- und Lebenskarte lesen kann, versteht sich darauf diese erklär- und sichtbar zu machen. Medial befähigte Menschen benutzen Instrumente, die anderen Menschen wiederum dann und wann aus verzwickten Situationen helfen sollen. Kartenleger und Kartenlegerinnen sind demnach nichts weiter, als Wegweiser, die man in seinem Labyrinth des Lebens befragen kann, wenn man es aus Situationen selbst nicht herausschafft, oder immer wieder in dieselbe Sackgasse gelangt. In früheren Jahrhunderten hätte man uns alle für verrückt erklärt, hätten wir diesen beschrieben, dass wir heute ein Gerät einschalten und daraus Musik erklingt, die in Afrika gespielt wird. Geschweige denn, dass sie uns geglaubt hätten, dass wir mit Geräten jemanden anrufen können, der sich in Amerika befindet.

 

Wir leben heute in einer stark rationalisierten Welt. Alles muss greifbar, sichtbar, hörbar, schmeckbar, fühlbar sein. Ist es das nicht, gilt alles als Humbug. Menschen, die aber spüren, dass es da draußen weit mehr geben muss, als das, was wir bewusst erfassen können, trauen sich oftmals nicht dies zuzugeben. Allerdings gibt es immer mehr Menschen, die 'Open Minded' sind, weil sie wissen, dass viele, die all das für Humbug halten, vielleicht zu jenen gehört hätten, die fest davon überzeugt waren, dass die Erde eine Scheibe ist - bis Galileo Galilei kam.

Woher stammt das Kartenlegen?

 

Das Kartenlegen soll ab dem 7. Jahrhundert in China entstanden sein, als sich dort der Holztafeldruck entwickelte, mit dem auch Spielkarten in Mode kamen, die bald als Wahrsagekarten eingesetzt wurden. In Europa kam das Kartenlegen im 15. Jahrhundert auf, vermutlich durch Fahrendes Volk als Jahrmarktsattraktion, hatte aber keine gesellschaftliche Relevanz. Erst im 18. Jahrhundert, hauptsächlich durch französische Okkultisten wurde die Kartomantie ein populäres Phänomen, das bis heute anhält. (Quelle: Wikipedia)

 

 

Woher stammen die Mlle. Lenormand-Karten? Und, wer war sie?

 

Marie-Anne Adélaïde Lenormand, gelegentl. Marie-Anne Le Normand (* 27. Mai 1772 in Alençon, Basse-Normandie; † 25. Juni 1843 in Paris) war eine französische Wahrsagerin und Kartenlegerin (früher auch: Kartenschlägerin, s. auch Operette: „Die Kartenschlägerin“ von Franz von Suppé). Sie war namensgebend für die sogenannten Lenormandkarten.

 

Die als Lenormandkarten bekannten Wahrsagekarten sind nach ihr benannt, jedoch wurden sie in der heutigen Form nicht von ihr benutzt. Sie benutzte zum Kartenlegen sehr wahrscheinlich die Decks von Jean François Alliette, Künstlername: Etteilla (»Alliette« rückwärts). Er nannte sich „Erfinder des Kartenlegens“ und veröffentlichte allen Widerständen zum Trotz bereits im Jahre 1791 sein Buch Etteilla, ou manière de se récréer avec un jeu de cartes und entwarf sein „Petit Etteilla“-Deck, das ein populäres Wahrsagedeck zur damaligen Zeit in Frankreich war und Lenormand damit zur Verfügung stand.

 

Der Name "Lenormand" wurde nach ihrem Tode für einige Kartomantie-Blätter verwendet. Eines der Spiele war das heute immer noch populäre Petit Lenormand mit 36 illustrierten Karten. Die Motive der Karten gehen zurück auf das Spiel der Hoffnung, entwickelt um 1799 durch Johann Kaspar Hechtel von Nürnberg. (Quelle: Wikipedia)

 

 

Woher stammt das Wort Tarot und woher das Rider Waite Tarot?

 

Tarot (maskulinum oder neutrum, ausgesprochen [ta'ro:]) ist ein Satz von 78 Spielkarten, der zu psychologischen Zwecken oder als Wahrsagekarten verwendet wird. Er wird eingeteilt in die großen Arkana, die 22 Trümpfe nummeriert von 0 bis 21, und die kleinen Arkana, die 56 Farbkarten: 10 Zahlen und 4 Bildkarten in jeweils 4 Farben (z. B. Stäbe, Münze, Kelche und Schwerter). Arcanum steht lat. für ‚Geheimnis‘, es leitet sich von arca ab, welches ‚Kiste‘ bedeutet (was in einer Kiste liegt, ist von außen unsichtbar, und damit geheim).

 

Dieses Tarot wurde 1910 veröffentlicht. Es wurde geschaffen von Arthur Edward Waite zusammen mit der amerikanischen Künstlerin Pamela Colman Smith. Beide waren Mitglied des Golden Dawn. Das Rider des Namens leitet sich von Rider & Son, dem Londoner Verleger, ab. Dieses Deck ist zwar etwas feiner gezeichnet als das Marseille-Deck, es benutzt aber ebenfalls nur sehr wenige Farben und wirkt ob der fehlenden Nuancen auf viele Menschen etwas comichaft.

 

Das Rider-Waite-Tarot zeichnete sich dadurch aus, dass es nicht wie bis dahin üblich die Zahlenkarten nur mit der bloßen Anzahl der Symbole, sondern in Anlehnung an das Sola-Busca-Tarot aus dem 15. Jahrhundert die Zahlenkarten szenisch illustriert. Dadurch wurden diese Karten für viele Menschen leichter nutzbar. Diese Änderung soll allerdings mehr auf Pamela Colman Smith als auf Waite selber zurückzuführen sein, da Waite in seinem Buch zu diesem Deck, Der Bilderschlüssel zum Tarot, die kleinen Arkana nur sehr oberflächlich, fast abschätzig betrachtet.

 

Es gibt von keinem Deck so viele Nachahmungen. Die sogenannten Rider-Waite-„Klone“ beschränken sich dabei auf die reine Wiedergabe des Motivs, lediglich mit anderen künstlerischen Mitteln, z. B. das Universal-Waite Tarot, das Cosmic Tarot und das New Palladini Tarot, aber auch das Gummibärchen-Tarot, in welchem die dargestellten Personen durch Gummibärchen ersetzt sind. Eine Übersicht der bekannteste Rider-Waite-Klone findet sich auf.

 

Das Rider-Waite-Deck illustriert auch zahlreiche Bücher, ebenso gibt es zu keinem anderen Deck soviel Literatur. (Quelle: Wikipedia)

 

Woher stammen die Kipperkarten?

 

Ein Kipperkartenspiel besteht aus 36 nummerierten Karten, auf denen jeweils eine Person oder ein Ereignis abgebildet ist. Typisch für die Kipperkarten sind die vielen Personenkarten, die Menschen aus dem Umfeld des Fragestellers darstellen, bzw. auch Charaktereigenschaften oder Situationen des Alltags, in denen er sich selbst befindet.

 

1890 erschienen die Kipperkarten zum ersten Mal beim Schreibwarenhändler und späteren Verleger Matthias Seidlein in München mit einem Anleitungsheft und dem Namen Karten der berühmten Wahrsagerin Frau Kipper. Sie sind bis heute in ihrer ursprünglichen Gestaltung erhältlich und weisen in ihren Bildern, Namen und Bedeutungen große Parallelen zu den sogenannten Zigeunerkarten auf, sind mit ihnen jedoch nicht identisch. In den Jahren 1900 und 1910 kamen Neuauflagen, ebenfalls bei Matthias Seidlein auf den Markt, diesmal mit der Aufschrift Gezeichnet und Herausgegeben von F. Kipper.

 

1920 gingen die Rechte an den Karten an die Firma F.X. Schmid. Durch einen technischen Fehler bei der Übernahme werden die Bilder (bis auf No. 22. Militärperson) seitdem seitenverkehrt wiedergegeben. Seit einigen Jahren gibt es eine vollständige Neuillustration der Karten, welche die verkehrten Seiten wieder umgedreht hat. Viele Kartenleger arbeiten jedoch vorzugsweise mit den Originalen, die seit 2000 von ASS Altenburger vertrieben werden. Seit 2006 gibt es auch das Mystische Kipper, ein weiteres neu gestaltetes Kartendeck. (Quelle: Wikipedia)

 

Was ist ein Pendel und was geschieht damit?

 

Das siderische Pendel (von lat. sidereus, zu: sidus = Stern(bild): auf die Sterne bezogen und lat.: pendere = hängen) entspricht baulich einem Lot, es ist ein Hilfsmittel der Radiästhesie und verschiedener esoterischer Lehren, mit dem versucht wird, bestimmte Informationen zu erhalten. Nach der Vorstellung der Anwender können damit unbewusste Inhalte sichtbar gemacht werden.

 

Ausgangspunkt des Pendelns ist immer eine Frage, wobei eine positive, negative oder neutrale Antwort gesucht wird. Das Pendel kann dabei links oder rechts herum drehen oder aber auf einer Linie hin- und herpendeln. Welche Bewegung welche Antwort repräsentiert, ist individuell festlegbar und kann sich sogar von Pendelsitzung zu Pendelsitzung ändern. Esoterische Pendel werden vor der Benutzung nach Aussage der Anwender "geeicht", um zu wissen, wie das Ergebnis zu interpretieren ist. Bei dieser Eichung handelt es sich jedoch nicht um ein wissenschaftlich oder technisch nachvollziehbares Verfahren, wie es zum Beispiel bei Messanlagen der Fall ist.

 

Ein typisches Pendel besteht aus einem etwa 2−3 cm langen kegelförmigen Metallkörper und einer 20 cm langen Schnur. Von den Radiästhesisten werden verschiedene Pendelformen benutzt. Beispielsweise Tropfenpendel, Isispendel, Perlpendel, Resonanzpendel oder Triangelpendel, die jeweils nach der Form bzw. besonderen Eigenart des pendelnden Gegenstandes benannt sind.

 

Als Material für das Pendel wird meist Messing und Kupfer verwendet, gefolgt von Edelsteinen. Weniger verbreitet sind Instrumente aus Holz oder Edelmetallen. Viele Anwender haben verschiedene Pendel für verschiedene Aufgaben. Manche Anwender sprechen Pendeln bestimmter Herstellungsart besondere Eigenschaften zu (z.B. gelten maschinell hergestellte als weniger günstig). Hierbei wird davon ausgegangen, dass bei der Herstellung schon bestimmte feinstoffliche Informationen einfließen, die qualitativen Einfluss haben. Manche Esoteriker besprechen ihr Pendel vor dem Gebrauch. (Quelle: Wikipedia)

Kann ein Kartenleger gesundheitliche Diagnosen erstellen?

 

Grundsätzlich gilt: Nur Ärzte und Spezialisten können 'richtige' Diagnosen erstellen. Kartenleger und Wahrsager ersetzen daher weder Arzt noch Apotheker. Wer spürt, dass mit ihm/ihr gesundheitlich etwas nicht in Ordnung ist, sollte immer zuerst einen Fachmann/eine Fachfrau aufsuchen.

 

Kartenleger und Wahrsager können nur Tendenzen zu bereits vorliegenden, gesundheitlichen Diagnosen und Befunde etwas aussagen. Doch auch diese sind nur wage, und sollen als Orientierung dienen, damit Ratsuchende wissen, wo sich die Ursache eines gesundheitlichen Leidens befinden kann. Kartenleger können auch Hinweise liefern, wenn Ratsuchende beispielsweise bisher keine Notiz davon haben, dass sich gerade etwas in ihrem Körper oder ihrer Seele anbahnt. In diesem Fall rät ein seriöser Kartenleger dazu, einen Arzt oder Spezialisten aufzusuchen.

 

Kartenleger können auch aufspüren, ob sich Ratsuchende derzeit in gute und kompetente Hände befinden, bei dem Ärzte, Spezialisten, Praxen, Kliniken etc. - in den Karten durchleuchtet werden. Ggf. rät ein Kartenleger dazu, eine zweite Meinung einzuholen, wenn er/sie in den Karten erkennt, dass die Gefahr einer Fehldiagnose besteht.

Was kann ich mir von einem Kartenleger/in alles deuten lassen?

 

In Fragen der Liebe kann sich ein Ratsuchender deuten lassen, ob der Partner treu ist oder fremdgeht, ob man zusammenkommt, oder sich der Herzensmann, die Herzensfrau von einer noch bestehenden Bindung lösen wird, wie die Partnerschaft wird, ob man Kinder bekommen wird, ob ein Kinderwunsch besteht, ob der Herzensmann, die Herzensfrau noch in einer bestehenden Bindung ist, ob Kinder da sind, welchen Beruf und Lebenswandel der Herzensmann oder die Herzensfrau hat, wie die Charaktereigenschaften sind, ob man lange zusammenbleibt oder es nur ein Strohfeuer ist, ob man seelenverwandt ist, welche karmischen Aufgaben man besitzt etc.

 

In Fragen des Berufes kann sich ein Ratsuchender deuten lassen, ob er/sie eine Arbeitsstelle findet, ob er/sie seinen/ihren Arbeitsplatz beibehält, wie die Kollegen und Vorgesetzten zu einem stehen, welche Aufgaben auf einen zukommen und ob man diese erfolgreich meistert, was grundsätzlich im Job zu erwarten ist, ob die Selbstständigkeit fruchten und erfolgreich wird, ob man selbstständig wird, oder sich gar selbstständig machen sollte, ob man sein Geschäft lieber aufgibt und etwas völlig anderes macht etc.

 

In Fragen von Finanzen kann sich ein Ratsuchender deuten lassen, wie die finanzielle Entwicklung sein wird, wird es besser oder schlechter, kommt etwas Unvorhersehbares, werden sich Geldanlagen gut oder schlecht entwickeln, soll man in etwas investieren ja oder nein, kann man einem Finanzexperten vertrauen bzw. ist er/sie ehrlich oder ein Betrüger/eine Betrügerin, ist es ein seriöses oder unseriöses Investmentunternehmen etc.

 

In Fragen des Umfeldes kann sich ein Ratsuchender deuten lassen, wie die Personen, die einen umgeben, zu einem stehen, Eltern, Geschwister, Cousins und Cousinen, Großeltern, Onkel, Tanten, Freunde, Bekannte etc. Auch, wie sich die Freundschaft zu einer neuen Person entwickeln wird, ist diese Person vertrauenswürdig oder nicht etc.

 

In Fragen des Karmas und spiritueller Entwicklung kann sich ein Ratsuchender deuten lassen, wie die eigenen karmischen Aufgaben lauten, und warum sich manche Dinge permanent im Leben wiederholen, was man daraus lernen soll, und ob man diese Aufgaben meistert. Ob man selbst ein medial befähigter Mensch ist, und was die persönliche Lebensaufgabe ist, worum geht es im eigenen Leben etc.

 

In Fragen von Verstorbenen kann sich ein Ratsuchender deuten lassen, wie es diesen ergeht, und warum sie gehen mussten, welchen Sinn ihr Ableben hat und ob sie eine persönliche Botschaft für einen haben, ob sie reinkarnieren werden, ob sie schon im Licht sind, oder auf der Erde festhängen, weil sie nicht wegwollen etc.

Wir sind das, was wir denken. Alles was wir sind, entsteht mit unseren Gedanken. Mit unseren Gedanken erschaffen wir die Welt. Sprich und handle mit reiner Gesinnung, und Glück wird dir folgen. Wie dein unteilbarer Schatten.

 

(Buddha, 560 - 480 v. Chr.)

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